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GmbH-Steuer

Ihre GmbH steueroptimiert.

Holdingstrukturen, Gewinnthesaurierung, Ausschüttungsstrategie, Nachfolge – wir kennen die Stellschrauben, die GmbH-Gesellschaftern sechsstellige Beträge sparen.

14 Anfragen diese Woche
Jonas Püls
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Typische Hebel

  • Körperschaftsteuer-Optimierung
  • Holdingstruktur (Beteiligungsprivileg)
  • Thesaurierung vs. Ausschüttung
  • Geschäftsführerbezüge & Pension
  • Verrechnungspreise & Lizenzen
  • Erbschaft- & Schenkungsteuer (Nachfolge)
Strategische Hebel

Was GmbH-Geschäftsführer wirklich bewegt.

Sechs Hebel, die GmbHs gegenüber Personengesellschaften haben – konsequent eingesetzt sparen Sie Jahr für Jahr fünf- bis sechsstellige Beträge.

~30 % Steuerlast statt bis 47 % privat
Hebel 01 · Liquidität

Gewinnthesaurierung

Einbehaltene Gewinne werden in der GmbH mit nur ~30 % belastet (KSt + Gewerbesteuer) – statt bis zu 47 % Einkommensteuer auf Privatebene. Liquidität für Investitionen bleibt erhalten.

95 % steuerfrei · § 8b KStG
Hebel 02 · Struktur

Holdingstruktur

Beteiligungserträge zwischen Tochter- und Mutter-GmbH zu 95 % steuerfrei nach § 8b KStG. Effektive Steuerlast auf Dividenden: ca. 1,5 %. Späterer Anteilsverkauf ebenfalls 95 % steuerfrei.

≈ Optimum fremdüblich, dokumentiert
Hebel 03 · Vergütung

Angemessene GF-Bezüge

Zu hohe Bezüge = verdeckte Gewinnausschüttung (vGA). Zu niedrige Bezüge = verschenktes Sparpotenzial. Wir berechnen den optimalen Punkt anhand Branche, Umsatz und Funktion.

100 % abzugsfähig bei korrekter Gestaltung
Hebel 04 · Vorsorge

Pensionszusagen

Direktzusage mit Rückdeckungsversicherung mindert den GmbH-Gewinn und sichert die Altersversorgung. Bei korrekter Gestaltung vollständig steuerlich abzugsfähig.

0 € Doppelbesteuerung vermieden
Hebel 05 · Risiko

vGA vermeiden

Mietverträge mit Gesellschaftern, Darlehen, Pkw-Nutzung – jede Transaktion zwischen GmbH und Gesellschafter muss fremdüblich sein. Sonst droht Doppelbesteuerung.

50 % vorab abschreiben · § 7g EStG
Hebel 06 · Investition

Investitionsabzugsbetrag

§ 7g EStG: bis 50 % geplanter Investitionen vorab abschreiben. Auch für GmbHs nutzbar – kombiniert mit Sonderabschreibung im Investitionsjahr ein massiver Steuerstunder.

Was wir prüfen

Sechs Fragen, die jede GmbH beantworten sollte.

Wenn Sie nur eine davon mit „Weiß ich nicht" beantworten, zahlen Sie wahrscheinlich mehr Steuern als nötig.

Ist Ihre Holdingstruktur optimal?

Das Beteiligungsprivileg (95 % Steuerfreiheit auf Dividenden) funktioniert nur, wenn die Struktur sauber aufgesetzt ist.

Prüfen lassen

Thesaurieren oder ausschütten?

Je nach Situation kann einbehaltener Gewinn günstiger besteuert werden als ausgeschütteter. Die Frage ist nicht Ja/Nein, sondern wie viel, wann.

Beraten lassen

Sind Ihre Geschäftsführerbezüge angemessen?

Zu hoch = verdeckte Gewinnausschüttung. Zu niedrig = Liquidität bleibt in der Kapitalgesellschaft gefangen. Wir finden die Balance.

Analyse anfragen

Nutzen Sie Pensionszusagen?

Eine saubere Pensionszusage reduziert den versteuerten Gewinn heute – und sichert Sie morgen. Voraussetzungen: präzise ausgestaltet.

Gestaltung prüfen

Haben Sie eine Nachfolgestrategie?

Die Erbschaftsteuer für Unternehmensnachfolge lässt sich mit 10 Jahren Vorlauf fast vollständig vermeiden. Ohne Vorlauf wird es teuer.

Planung starten

Sind Sie für eine Betriebsprüfung vorbereitet?

Gute Dokumentation heute = ruhiger Schlaf, wenn das Finanzamt morgen klingelt. Wir strukturieren präventiv.

Vorbereitung
GmbH-Compliance

Pflichten und Termine, die jede GmbH einhalten muss.

Eine GmbH zu führen heißt, einen klaren Compliance-Rhythmus einzuhalten – jenseits von Steuern. Wer Termine versäumt, riskiert Bußgelder, persönliche Haftung des Geschäftsführers oder im Extremfall den Verlust der Haftungsbeschränkung.

Jahresabschluss

Bilanz, GuV und Anhang. E-Bilanz elektronisch ans Finanzamt. Kleinst-GmbH: vereinfachte Form.

Frist 12 Mon. nach GJ-Ende
Risiko GF-Haftung

Offenlegung Bundesanzeiger

Pflicht für alle Kapitalgesellschaften. Bei wiederholtem Verstoß steigt das Ordnungsgeld deutlich.

Frist 12 Mon. nach GJ-Ende
Risiko 2.500 – 25.000 €

Gesellschafterversammlung

Feststellung Jahresabschluss, Entlastung der Geschäftsführung. Schriftliches Protokoll, § 49 GmbHG.

Turnus Mind. 1 × jährlich
Risiko Beschluss­unwirksamkeit

Transparenzregister

Wirtschaftlich Berechtigte über 25 % Anteil. Aktualisierung bei jeder Änderung der Beteiligung.

Turnus Laufend aktuell
Risiko bis 100.000 €

Lohnsteuer & Sozialabgaben

Lohnsteuer ans FA. Sozialversicherung an Krankenkasse. Verspätung SV = strafrechtlich relevant.

Frist 10. Folgemonat
Risiko § 266a StGB

Steuerliche Termine

USt-VA, KSt/GewSt-Vorauszahlungen quartalsweise. Mit Steuerberater verlängerte Erklärungsfrist.

Frist 10.3 / 6 / 9 / 12
Risiko 1 % pro Monat Säumnis
Risiken & Prüfungsfelder

Was bei einer Betriebsprüfung zuerst geprüft wird.

Aus über 100 begleiteten Betriebsprüfungen – die wiederkehrenden Brennpunkte. Jedes Feld in zwei Perspektiven: Was der Prüfer sucht und wie wir Sie absichern.

Verdeckte Gewinnausschüttung

Was geprüft wird

Mietverträge ohne Marktmiete, zinslose Gesellschafter-Darlehen, zu niedrig angesetzter Privatanteil beim Dienstwagen, Tantiemen ohne klaren Maßstab.

So sichern wir Sie ab

Schriftliche, fremdübliche Verträge mit aktueller Marktdatenanalyse. Dokumentation der Angemessenheit. Vermeidung der Doppelbesteuerung durch saubere Trennung Privat/GmbH.

GF-Bezüge fremdüblich?

Was geprüft wird

Verhältnis Festgehalt zu Tantieme (50-%-Schwelle). Vergleich zu Branche, Umsatz, Mitarbeiterzahl. Pensionszusage mit Mindestalter, Erdienbarkeit und Probezeit.

So sichern wir Sie ab

Berechnung des optimalen Vergütungspakets aus Festgehalt, Tantieme, Pension und Sachleistungen – fremdüblich, dokumentiert, jährlich aktualisiert.

Verrechnungspreise

Was geprüft wird

Leistungsverrechnungen zwischen verbundenen Unternehmen. Dokumentationspflicht (Verrechnungspreisdokumentation) ab bestimmten Volumen. Ohne Dokumentation: Hinzuschätzung möglich.

So sichern wir Sie ab

Erstellung Verrechnungspreisdokumentation nach OECD-Standard, inkl. Funktions- und Risikoanalyse, Datenbankvergleich und Master/Local File für Konzernstrukturen.

Kassenführung

Was geprüft wird

TSE-Pflicht (Technische Sicherheitseinrichtung), Verfahrensdokumentation, Z-Bons lückenlos, Kassenbuch tagesgenau. Mängel führen zur Verwerfung der Buchführung.

So sichern wir Sie ab

Kassen-Audit vor Ort, Aufsetzen Verfahrensdokumentation, Schulung des Personals, regelmäßige TSE-Checks – die Kassenprüfung wird zum Standardvorgang ohne Eskalation.

Reisekosten & Bewirtung

Was geprüft wird

Bewirtungsbeleg vollständig? Verpflegungspauschalen Inland 14 € / 28 €, Ausland länderspezifisch. Reisekostenabrechnungen mit vollständigem Anlass und Teilnehmerangabe.

So sichern wir Sie ab

Reisekostenrichtlinie für Ihr Unternehmen, Schulung von GF und Mitarbeitern, vorbereitete Belegmuster und digitale Erfassung – Abzug bleibt erhalten, Diskussion entfällt.

Forderungsausfälle

Was geprüft wird

Einzelwertberichtigungen ohne Mahnstufen-Nachweis. Pauschalwertberichtigungen über Branchenüblichkeit. Beteiligungsdarlehen mit Werthaltigkeitsfrage. Konzerninterne Forderungen.

So sichern wir Sie ab

Mahnwesen mit dokumentierten Stufen, Wertberichtigung mit nachvollziehbarer Methodik, Werthaltigkeitsgutachten bei Konzernforderungen – Abzug wird in der Prüfung anerkannt.

Häufige Fragen

Was GmbH-Inhaber vor der Beauftragung wissen wollen.

Wann lohnt sich eine Holdingstruktur?
Typischerweise ab nachhaltigen Jahresgewinnen von 50.000 €. Eine Holding macht besonders dann Sinn, wenn Sie Gewinne thesaurieren, mehrere Standbeine bündeln oder einen späteren Verkauf vorbereiten möchten. Idealerweise wird die Struktur von Anfang an aufgesetzt – nachträglich greift die 7-Jahres-Sperrfrist nach § 22 UmwStG.
Wie hoch sollte das Geschäftsführergehalt sein?
Es muss fremdüblich sein – vergleichbar mit dem, was ein angestellter GF in derselben Branche und Position verdienen würde. Wir orientieren uns an BBE-Gehaltsstrukturuntersuchungen und konkreten Vergleichswerten. Zu hoch = vGA, zu niedrig = verschenktes Steuerpotenzial.
Was ist eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA)?
Eine vGA liegt vor, wenn die GmbH ihrem Gesellschafter (oder einer ihm nahestehenden Person) einen Vorteil gewährt, den sie einem Dritten nicht gewähren würde. Folge: Doppelbesteuerung – die GmbH versteuert den Betrag, der Gesellschafter ebenfalls. Häufige Auslöser: zu hohe Bezüge, zu günstige Mieten an Gesellschafter, zinsfreie Darlehen.
Wie funktioniert die Gewinnthesaurierung?
Statt den Gewinn auszuschütten und privat zu versteuern (bis 47 %), bleibt er in der GmbH und wird dort mit ca. 30 % besteuert. Auf Holding-Ebene noch günstiger (~1,5 %). Sinnvoll, wenn Sie das Geld nicht privat brauchen und für weitere Investments oder Beteiligungen einsetzen wollen.
Können Sie meine bestehende GmbH-Struktur prüfen?
Ja – wir machen einen Steuer-Check Ihrer aktuellen Struktur (Satzung, Gesellschafterverträge, GF-Verträge, Cashflows, Investitionen). Sie erhalten einen schriftlichen Bericht mit konkreten Optimierungsvorschlägen und Schätzung des Spar-Potenzials. Pauschalpreis nach Aufwand.
Was kostet eine GmbH-Steuerberatung?
Strategische Beratung nach Stundensatz oder Festpreis pro Projekt (z. B. Holding-Aufbau, Salär-Optimierung). Laufende GmbH-Buchhaltung und Jahresabschluss nach StBVV oder Honorarvereinbarung. Erstgespräch unverbindlich – wir nennen vorab eine konkrete Größenordnung.
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